2019-08-21

Stabilität in breitem Spektrum

Das Walter Gewindewerkzeug-Programm für die Hartbearbeitung

Gewinde in gehärteten Stahl einzubringen ist teuer. Insbesondere bei der Grundlochbearbeitung, weil hier beim Reversieren des Gewindebohrers Drehmomentspitzen beim Abscheren der Spanwurzel entstehen. Die Folge sind Ausbrüche. Mit zwei neuen Gewindebohrern löst Walter das Problem – und bietet mit einem zusätzlichen Gewindefräser seinen Kunden ein Komplett-Programm zur Gewindeherstellung in gehärteten Stählen an: den TC388 Supreme (50–58 HRC) beziehungsweise TC389 Supreme (55–65 HRC) sowie den TC685 Supreme (> 44 HRC). Die VHM-Gewindebohrer TC388 und TC389 Supreme besitzen spezielle Anschnittgeometrien. Diese scheren die Spanwurzel beim Reversieren komplett ab; Drehmomentspitzen werden auf ein Minimum reduziert. Dies verhindert Ausbrüche und erhöht die Standzeit und Prozesssicherheit. Die bis dato häufig notwendige Schmierung mit Öl entfällt. Stattdessen kann mit Emulsion gearbeitet werden, was das Handling optimiert und zusätzliche Bearbeitungszeit spart. Beide Gewindebohrer zeichnen sich durch eine kurze Bearbeitungszeit aus.

Maximale Prozesssicherheit und höchste Standmenge ermöglicht der orbitale Bohrgewindefräser TC685 Supreme: Kernloch und Gewinde (gegebenenfalls Fase) werden in einem Arbeitsgang erzeugt; Werkzeugplätze werden eingespart. Die stirnseitige Fräsgeometrie erzeugt stabilisierende Kräfte in axialer Richtung. Das verbessert die Stabilität beim Fräsen und verringert die Abdrängung. Vorteile für den Anwender: weniger Radiuskorrekturen und Verschleiß, bei hoher Standmenge und geringen Kosten pro Gewinde. Der 15°-Drallwinkel und Innenkühlung ab M6 gewährleisten einen sicheren Spantransport. Auch zähere Stähle und tiefe Gewinde können damit prozesssicher bearbeitet werden. Gängige Anwendungen für alle genannten Werkzeuge finden sich beispielswiese im Werkzeug- und Formenbau.